Verena von Mitschke-Collande

(Vorsitzende des Stiftungsrates) Verena von Mitschke-Collande ist Gesellschafterin von Giesecke+Devrient. Die G+D Stiftung wurde auf ihre Initiative hin ins Leben gerufen.

Ralf Wintergerst

Ralf Wintergerst ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Giesecke+Devrient (G+D). Neben seinen Aufgaben als CEO ist er zuständig für die Zentralbereiche Informationssysteme, Konzernsicherheit, Compliance Management und Revision, Unternehmenskommunikation, Unternehmensstrategie sowie -entwicklung, Recht und Corporate Governance.

Wintergerst begann 1998 bei G+D als Direktor der internationalen Tochter-gesellschaften des damaligen Unternehmensbereichs „Cards and Services“. Zwischen 1999 und 2005 hatte er verschiedene Führungspositionen in der Division Banknotenbearbeitungssysteme inne, bis er 2006 deren Leitung übernahm.

Seit 2013 war Wintergerst Mitglied der Geschäftsführung und leitete den Geschäftsbereich Banknote (heute Currency Technology). Im November 2016 wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung und CEO ernannt.

Wintergerst studierte Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf, Dortmund und Hagen.

Ludwig Devrient

Ludwig Devrient entstammt der Gründerfamilie von Giesecke+Devrient. Der gelernte Buchdrucker trat 1957 als Mitarbeiter in die Firma ein und spezialisierte sich dann auf dem Gebiet des Wertpapier- und Sicherheitsdrucks. Später verantwortete er fast 20 Jahre als Mitglied der Geschäftsführung den gesamten technischen Bereich des Banknoten- und Wertpapierdrucks sowie der Kartenherstellung. Seit mehr als 15 Jahren übt er zahlreiche Ehrenämter aus, u. a. im Museum für Druckkunst Leipzig und als stellvertretender Vorstand der HVB Stiftung Geldscheinsammlung (HypoVereinsbank).

Dr. jur. Dietrich H. Hoppenstedt

Dr. jur. Dietrich H. Hoppenstedt, geboren 1940 in Osnabrück, war bis 2006 Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Nach Wehrdienst, Studium in Hamburg und Göttingen, Referendariat und Promotion wurde er 1971 Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Landesverbandes Niedersachsen der Wasser- und Bodenverbände.

Von 1977 bis 1979 war Hoppenstedt Oberkreisdirektor des Landkreises Uelzen, danach Staatssekretär beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. 1983 begann seine Tätigkeit für die Sparkassen-
finanzgruppe. Zunächst Präsident des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes, wurde er 1998 zum Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Bonn und später Berlin gewählt.

Hoppenstedt ist seit Jahrzehnten in der Stiftungsarbeit engagiert. So gründete er 1985 die Niedersächsische Sparkassenstiftung, deren Präsident er bis 1998 war. Als Mitglied des Kuratoriums der Kulturstiftung der Länder, Berlin (bis 2006), ist er seit Gründung im Jahre 1999 Vorstandsvorsitzender deren Freundeskreises. Darüber hinaus ist Hoppenstedt Präsident der Stiftung Niedersachsen und Vorsitzender der Stiftung für Fotografie und Medienkunst. Er ist Mitglied des Aufsichtsrates der Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH und des Verwaltungsrates der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Eigenbetrieb des Freistaates Sachsen.

Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann

Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann ist seit 1. April 2008 Präsident des Goethe-Instituts. Er wurde 1940 in Breslau geboren. Nach dem Diplom in Physik und Mathematik und dem anschließenden Staatsexamen in Bibliothekswissenschaft war er von 1973 bis 1978 erst stellvertretender Direktor, dann bis 1988 Leitender Bibliotheksdirektor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt. 1988 wurde er zum Generaldirektor der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main berufen, die er 1990 mit der Deutschen Bücherei Leipzig zur Deutschen Nationalbibliothek vereinigte. Von 1998 bis 2008 war er Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, einer der größten Kultureinrichtungen der Welt.

Lehmann ist Honorarprofessor an der Universität Frankfurt a.M. und der Humboldt-Universität Berlin, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Berlin und der Akademie für Wissenschaft und Literatur in Mainz sowie Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie hoher Orden Frankreichs, Österreichs und Italiens.

Leonie Mellinghoff

Leonie Mellinghoff, geboren 1975 in Zürich, bewegt sich seit fast 20 Jahren im Spannungsfeld von Kunst und Öffentlichkeit.

Von 2003 bis 2005 war sie für die Öffentlichkeitsarbeit im Folkwang-Museum, Essen, zuständig.
Von 2005 bis 2019 hat sie die Kommunikation für die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München verantwortet. Für über 40 Ausstellungen zu vielen Themen der Kunst­geschichte hat Leonie in Kooperation mit renommierten Museen der Welt die Kommunikations­strategien entwickelt und dabei wichtige Erfahrungen gesammelt.

Sie ist gelernte Verlagskauffrau. Ihr Werdegang ist wesentlich geprägt durch verschiedene journalistische Tätigkeiten im Medienbereich.

Seit Oktober 2019 leitet Leonie Mellinghoff das Art Community Management bei ARTE Generali. Ihre Aufgabe ist es, ARTE Generali durch nationale wie internationale Marketing-Aktivitäten als führenden Kunstversicherer innerhalb der Kunstwelt zu positionieren.