
Projektbeschreibung
Zukunft digital gestalten – Der Studierendenwettbewerb zu Digital Responsibility
Anhand von konkreten Praxisfällen entwickeln Studierende innovative Ansätze zum Thema Digital Responsibility. Bei der DFC6 stehen zwei Zukunftstechnologien im Fokus: KI-Agenten und Robotik. Technologien, die unsere Arbeitswelt verändern und dafür sorgen, dass wir neu denken müssen, was digitale Verantwortung eigentlich bedeutet.

Projektlaufzeit September 2025 bis Februar 2026
Mit der Förderung der „Digital Future Challenge 6“ (DFC6) haben wir erfolgreich den Aufbau unseres neuen Förderbereichs „Digitale Bildung“ begonnen.
Der von der Initiative D21 e. V. und der Deloitte-Stiftung veranstaltete Studierendenwettbewerb zum Thema Digital Responsibility ging im Wintersemester 2025/26 in die sechste Runde. Schirmherr war dieses Mal Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Wir freuen uns sehr, das Projekt gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung zu unterstützen.
Mit „KI-Agenten“ und „Robotik“ standen zwei innovative Zukunftstechnologien im Fokus. Zu diesen beiden Themen lieferten Organisationen und Unternehmen aus verschiedenen Branchen konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, die die Studierenden bearbeiten können. In interdisziplinären Teams arbeiteten sie an den Use Cases und befassten sich mit digital-ethischen Fragestellungen zu diesen beiden Zukunftstechnologien.
Am 1. Dezember 2025 ging die Einreichungsphase zu Ende. Insgesamt haben sich 285 Studierende von 30 Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland an der DFC6 beteiligt. Es wurden 89 Ideen eingereicht.
Halbfinale und Finale
Am 15. Januar 2026 trafen sich die zehn besten Teams zum Halbfinale in Berlin und präsentierten ihre zu den Use Cases erarbeiteten Ideen. Eine hochkarätige und interdisziplinäre Jury aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gab ihnen Feedback und wählte die Finalist/-innen aus. Darüber hinaus nutzten die Studierenden die Gelegenheit, sich mit den Organisationsvertreter/-innen der Use Cases auszutauschen und weitere Anregungen für die Vertiefung ihrer Ansätze zu sammeln.
Beim Finale am 12. Februar 2026 pitchten die fünf besten Teams ihre weiter ausgearbeiteten Ideen und Konzepte. Der erste Preis ging an das vierköpfige Team Calvin Friedrich, Samantha Geller, Duc Kieu und Tim Sellemann von „Ankommen“ (Karlsruher Institut für Technologie und Universität Regensburg). Den zweiten Platz belegte das Team „Sprout“ (Karlsruher Institut für Technologie) und der dritte Platz ging nach München – an das Team „Rolls RoICE“ von der Technischen Universität München.
Stolz kommentierte Dr. Karsten Wildberger die Leistung der Wettbewerbsteilnehmenden: „Wir sehen hier eine Generation, die Technologien nicht einfach aus dem Ausland übernimmt, sondern eigene Lösungen entwickelt – auf Basis unserer Werte und Vorstellungen. Genau so entsteht ‚KI made in Germany ‘: innovativ, wettbewerbsfähig und zugleich verantwortungsvoll. Genau diese Haltung brauchen wir, um bei KI nicht nur Anwender, sondern selbst Entwickler und Gestalter zu sein.”