
Projektbeschreibung
Zukunft digital gestalten – Der Studierendenwettbewerb zu Digital Responsibility

Projektlaufzeit Oktober 2026 bis Februar 2027
Anhand von konkreten Praxisfällen entwickeln Studierende innovative Ansätze zum Thema Digital Responsibility. Bei der DFC7 richtet sich der Blick auf zwei Themenschwerpunkte, die weit über einzelne Technologien hinausreichen – und die Frage nach digitaler Verantwortung neu stellen: Mensch-Agenten-Kollaboration und Cybersicherheit als Souveränitätsfrage.
Der von der Initiative D21 e. V. und der Deloitte-Stiftung veranstaltete Studierendenwettbewerb zum verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Innovationen geht im Wintersemester 2026/27 in die siebte Runde. Schirmherr der „Digital Future Challenge 7“ (DFC7) ist Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.
Wir freuen uns sehr, das Projekt auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung zu unterstützen – und damit den Auf- und Ausbau unseres neuen Förderbereichs „Digitale Bildung“ fortzusetzen. Besonders stolz sind wir, dass Dr. Ralf Wintergerst, stellvertretender Vorsitzender unseres Stiftungsrats und Group CEO von Giesecke+Devrient, die DFC7 als Jurymitglied unterstützt.
Zwei spannenden Schwerpunktbereiche
Cybersicherheit als Souveränitätsfrage: Die Frage ist nicht ob, sondern wie Europa seine digitale Handlungsfähigkeit sichert. KI-gestützte Angriffe werden raffinierter und treffen längst nicht mehr nur große Konzerne: Sie können Leben beeinflussen, staatliches Handeln lähmen und Lieferketten stoppen. Resiliente Infrastrukturen schaffen dagegen Stabilität und Vertrauen – wirtschaftlich, politisch und im Alltag. Dabei sind selbst gut gesicherte Systeme nur so stark wie die Menschen, die sie bedienen. Cybersicherheit wird so zur Grundlage digitaler Souveränität und zum Schlüssel für Innovationsfähigkeit und Standortstärke.
Mensch-Agenten-Kollaboration: Agentische KI kann grundlegend verändern, wie Organisationen funktionieren, entscheiden und Verantwortung tragen. AutonomeKIAgenten, die selbstständig handeln und mit Menschen interagieren, eröffnen enormes Potenzial: schnellere Abläufe, neue Servicemodelle, skalierbare Lösungen. Wer sie heute verantwortungsvoll gestaltet, verschafft sich einen echten Vorsprung. Mit wachsender Eigenständigkeit entstehen aber Fragen weit über die Technik hinaus: Wie bleiben Verantwortlichkeiten klar, Entscheidungen nachvollziehbar und menschliche Eingriffe jederzeit möglich – von der Verwaltung über das Gesundheitswesen bis zur Industrie?
Einsendeschluss 1. Dezember 2026
Zu diesen beiden Themenschwerpunkten haben Organisationen und Unternehmen aus verschiedenen Branchen reale Use Cases geliefert. An diesen arbeiten die teilnehmenden Studierenden bis zum 1. Dezember, entwickeln frische Ideen und Konzepte und gestalten somit unsere digitale Zukunft. Deutschlandweit sind zahlreiche Lehrstühle beteiligt. Wir sind schon jetzt gespannt auf die Ergebnisse!