Giesecke & Devrient Stiftung

Astrid Wolff

Astrid Wolff, geboren 1975, studierte an der Technischen Universität Berlin Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Englische und Amerikanische Literaturwissenschaft. Ihren Abschluss als Magistra Artium erlangte sie mit der Arbeit zum Thema „Die Landesherrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger in der Kurmarkgrafschaft Brandenburg im 14. Jahrhundert“.

Nach einem Forschungsprojekt für die Stiftung Preußische Seehandlung zur Geschichte der Preußischen Staatsbank war sie als Lektorin wissenschaftlicher Publikationen tätig und arbeitete an verschiedenen Editionen mit. So war sie an einer Quellenedition im Auftrag des Kleist-Museums beteiligt. Erste berufliche Stationen waren das Protokoll und das Pressereferat des Auswärtigen Amtes. Von 2007 – 2010 war sie im Historischen Institut der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, tätig, wo sie unter anderem am Editionsprojekt „Georg Solmssen“ mitarbeitete.

Seit 2011 verantwortet sie das Thema Corporate Heritage bei Giesecke+Devrient, München. Dazu zählen neben dem Archiv vor allem die Auswertung und Darstellung der Unternehmens- und Produktgeschichte. Erschienen sind u.a. die Publikationen „Ein Jahrzehnt der Innovation. Giesecke & Devrient 2002-2011“, „Banknotendruck bei Giesecke+Devrient 1955-2002“ und „Louisenthal 1964-2014“. Für das Museum für Druckkunst in Leipzig war sie als Autorin an der Jubiläumsschrift „20 Jahre Museum für Druckkunst“ tätig. Die Ausstellung „Gedruckte Werte“ im Museum für Druckkunst wurde von ihr 2016 gemeinsam mit dem Museum kuratiert. Für die Mitarbeiter am Unternehmensstandort in München kuratiert sie regelmäßig Ausstellungen, u.a. zur Rolle der Banknote als Kulturträger. Zu aktuellen Fragestellungen des Unternehmens gibt sie in Formaten wie Think Tanks Impulse aus historischer und kultureller Perspektive.

Astrid Wolff gehört dem Vorstand des Fachverbands des deutschen Wirtschaftsarchivwesens an, der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e. V. Sie engagiert sich zudem als Mitglied der Jury für den Preis „Wirtschaftsarchiv des Jahres“.